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Immobilienkredit für Beamte – eine Vollfinanzierung ist möglich

Beamte zählen zu einer speziellen Gruppe von Beschäftigten und das schlägt sich auch bei der Kreditvergabe beim Immobilienkredit Beamte nieder. Während es ein normaler Arbeitnehmer (insbesondere ein Selbstständiger) schwierig hat, an optimale Kreditkonditionen zu gelangen, werden die Kredite einem Beamten praktisch hinterhergeworfen. Diverse Kreditangebote landen in regelmäßigen Abständen deren im Briefkasten: Banken lieben die Staatsdiener, da sie meist über ein gutes und gesichertes Einkommen verfügen. Bei einer Kreditvergabe ist das Risiko gering.

Für wen ist ein Beamten-Immobilienkredit möglich?

  • Alle Beamten in der Verwaltung von Ländern, Kommunen und Bund
  • Beamte auf Lebenszeit,
  • Beamte im gehobenen Dienst,
  • Beamte im mittleren Dienst,
  • Lehrer,
  • Polizeibeamte,
  • Angestellte, die nach einer gewissen Dienstzeit unkündbar sind (teilweise),
  • Soldaten der Bundeswehr,
  • Beamte im Ruhestand (müssen junger als 60 Jahre sein).

Unterschied zwischen Beamtenanwärter und Beamten auf Lebenszeit

Beamtenanwärter Beamte und auf Lebenszeit müssen voneinander Unterschieden werden. Zu den Beamtenanwärtern gehören:

  • Beamte auf Probe
  • Beamte auf Widerruf
  • Beamte auf Zeit.

Essenziell ist die Differenzierung zu Beamten auf Lebenszeit – selbst die Kreditgeber berücksichtigen diesen Faktor bei ihren Angeboten. Das bedeutet, Beamte auf Probe, Beamte auf Zeit oder Beamte auf Widerruf müssen eventuell mit schlechteren Konditionen rechnen, auch wenn der monatliche Gehalt überdurchschnittlich ist. Der unkündbare Status der Beamten auf Lebenszeit macht sich hier als zusätzliches Plus bemerkbar.

Immobilienkredit Beamte – was sind die Besonderheiten?

Die Finanzierung unterscheidet sich zuerst einmal kaum von den Finanzierungen anderer Beschäftigungsverhältnisse. Um eine Wohnung oder ein Haus zu finanzieren, muss der Kapitalbedarf exakt ermittelt werden. Darüber hinaus ist auch der Gehalt entscheidend, der die Immobilie abzahlen soll. Das bedeutet: Selbst ein Beamter muss entsprechend belegen, auf welcher Gehaltsbasis die Rückzahlung erfolgen soll. Beamten auf Lebenszeit haben den Vorteil, dass sie in der Regel nicht gekündigt werden können.

Dieser verschafft zudem eine Garantie bei der Lebensfinanzierung und dementsprechend auch, falls ein Eigenheim gebaut oder gekauft werden soll. Die finanzielle Beanspruchung für den Immobilienwunsch ist zum einen auch über die gesamte Finanzierungsdauer tragbar. Das bietet zum anderen hohe Sicherheit für das Finanzierungsinstitut, das ein Immobilienkredit vergibt. Auch dann, wenn die Finanzierung sogar in den Ruhestand reicht, ist die Rückzahlung normalerweise noch gut möglich. Aufgrund der geringen Ausfallrisiken vergeben Banken auch die besten Konditionen an Beamte.

Vorteile im Überblick

  • Niedrige Zinsen: Die Zinssätze für einen Beamtenkredit sind im Regelfall Regel niedriger als bei den restlichen Ratenkrediten.
  • Dieser niedrige Zinssatz gilt oft auch bei langen Laufzeiten.
  • Lange Laufzeiten bei Immobilienfinanzierungen für Beamten sichern den aktuell niedrigen Zins.
  • Beamtenkredite bieten häufig die Option von kostenlosen Sondertilgungen.
  • Freier Anwendungszweck: Falls keine weiteren Belastungen anstehen, kann der Verwendungszweck vom Kreditnehmer frei gewählt werden.
  • Umschuldung eines alten Kreditvertrags: Wenn ein Kreditvertrag bereits besteht, kann ein Beamtenkredit unter Umständen verwendet werden, um den alten Finanzierungsvertrag abzulösen. Der Vorteil dabei ist, dass der neue Beamtenkredit zu deutlich geringeren Konditionen läuft.

Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt darüber hinaus folgendes: Der Kreditnehmer kann einen Kreditvertrag mit gebundenem Sollzinssatz teilweise oder ganz kündigen, jedenfalls nach Ablauf von zehn Jahren und unter Erfüllung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Ist ein Immobilienkredit für Staatsdiener auch ohne Schufa-Auskunft möglich?

Eine Kreditanfrage wird in der Regel ausschließlich mit einer Schufa-Auskunft bearbeitet. Denn selbst wenn ein Beamter finanziell besser dasteht als viele andere Arbeitnehmer, so müssen sich Finanzierungsinstitute trotzdem absichern und den Immobilienkreditnehmer auf Bonitätsrisiken untersuchen.

Immobilienkredit und Immobiliendarlehen sind nicht gleich


Immobilienkredit oder Immobiliendarlehen für Beamte verwenden viele synonym – das ist jedoch nicht ganz richtig. Ein Immobilienkredit für Beamte ist ein Ratenkredit, nur mit besonders günstigen Konditionen für Staatsdiener. Mit dem Maximalbetrag eines Darlehens von 100 000 € ist kaum eine Immobilie finanzierbar.

Beamtenkredite kommen eventuell für die Sanierung des Eigenheims infrage. Im Vergleich dazu ist das Beamtendarlehen ein endfälliges Darlehen, welches normalerweise für den Wohnungs- oder Hauskauf eingesetzt wird.

Das Darlehen wird dabei mit einem Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag – oftmals selbst mit Investmentfonds – kombiniert. Auf diese Weise fallen Zinszahlungen nur während der Vertragslaufzeit an, die Tilgung findet auf einen Schlag erst zum Ende der Laufzeit statt. Dieser Finanzierungsweg lohnt sich allerdings durch die magere Verzinsung bei Renten- oder Lebensversicherungen kaum noch.

Fazit

Beamte sind eine bevorzugte Kundengruppe für Finanzierungsinstitute und werden mit diversen Boni umgarnt. Hierzu zählt ebenso die Immobilienfinanzierung, die meist mit optimalen Konditionen und einer 100-Prozent-Finanzierung hervorgehoben wird.

Aufgrund der Sicherheit der Geschäftsverhältnisse und der hohen Einnahmen im Alter ist ein Kredit für viele bis in den Ruhestand möglich. Beamtendarlehen sind allerdings nicht mehr empfehlenswert, da die endfällige Rückzahlung von den Beträgen aus der Renten- oder Lebensversicherung abhängt. Dadurch kann kein gut kalkulierbares Ende der Rückzahlungsphase kalkuliert werden.

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